“Das Glück ist ein Vogerl”
Diesen geflügelten Satz habe ich in einem meiner ersten Artikel verwendet. Ein Spiel der österreichischen Fußballnationalelf bei der EURO 2008 war der Grund dafür. Die beiden jeweils unter rot/weißen Flaggen spielenden Gastgeberländer waren ja sehr vom Pech verfolgt. : (
Im Suchkatalog von Google ist mein Blog bei der Suche nach diesem tag weit vorne gereiht. Um Besuchern mehr Serviceoptionen zu bieten verwende ich nun das “Such-Widget”.
Alexander von Biczo:
(Melodie: Karl Kratzl, 1852-1904)
Das Glück is a Vogerl
Die Menschen zanken und streiten
viel mehr, als wie notwendig is,
und machen die Welt sich bei Zeiten
zur Höll’ statt zu an Paradies.
Ein jeder Mensch möchte womöglich
das Gute nur einzig für sich,
von Nächstenlieb’ reden sie täglich
und lassen sie täglich in Stich.
Doch nützt sie kein Jagen und Hasten,
das Schicksal nimmt immer sein’ Lauf.
Es zwingt einmal alle zum Rasten,
dann kommen sie endlich darauf:
Das Glück is a Vogerl,
gar liab, aber scheu,
es lasst si schwer fangen,
aber fortg’flogn is glei.
Das Herz is der Käfig,
und schaust net dazua,
so hast du auf amal dann
ka Glück und ka Ruah.
Der Franz kann die Resi gut leiden
und sagt ihr’s in seliger Stund’,
es schließen mitsammen die beiden
der Liebe geheiligten Bund.
Es kommen die Monde der Rosen,
von ihnen der Liebe geweiht,
mit Jubeln, Lachen und Kosen
vergeht ihre glückliche Zeit.
Doch stiehlt sich ein Zanken das Scherzen,
man sieht voneinander sie zieh’n,
es scheidet das Herz sich vom Herzen,
die Freud’ ist für immer dahin:
Das Glück is a Vogerl,
gar liab, aber scheu,
es lasst si schwer fangen,
aber fortg’flogn is glei.
Das Herz is der Käfig,
und schaust net dazua,
so hast du auf amal dann
ka Glück und ka Ruah.
Mit Reichtum gesegnet ist einer,
der fährt in Karossen umher.
So leichtfertig ist er wie keiner,
die Arbeit, die kennt er nicht mehr.
Er will nur genießen das Leben,
wirft’s Geld wie beim Fenster hinaus,
mit jeder Art Luxus umgeben,
so lebt er in Saus und in Braus.
Doch sieht er das Schicksal sich wenden,
im Alter verfolgt ihn die Not,
jetzt muß er, mit fleißigen Händen,
verdienen das tägliche Brot.
Das Glück is a Vogerl,
gar liab, aber scheu,
es lasst si schwer fangen,
aber fortg’flogn is glei.
Das Herz is der Käfig,
und schaust net dazua,
so hast du auf amal dann
ka Glück und ka Ruah.gefunden bei: myweb.dal.ca/waue


![[Blogschau.tv]](http://www.derecki.de/wp-content/images/Teaser-Grafik_BlogschauTV.jpg)











richtig geraten
das sind zwei meiner drei mitbewohner. dazu gehört noch eine alte katzendame. die hatte den fototermin allerdings grade verpennt
hier findest die dame:
http://wortman.wordpress.com/2008/06/29/daumenlose/
ansonsten einfach mal durch die rubrik “fotos: schmusetiger” klicken