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14
Sep
08

Mit Goethe zur Nacht

Erlkönig

ist eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, die er 1782 schrieb.

Im Gedicht ist der Erlkönig ein dämonischer Verführer und eine Metapher für die todbringende Krankheit des Kindes. Der Stoff der Ballade stammt aus dem Dänischen, dort heißt der Erlkönig Ellerkonge, also Elfenkönig.
Der Text wurde sehr schnell beliebt und häufig in Musik gesetzt. Insbesondere die Vertonung von Franz Schubert wird heute oft gesungen. Schubert wollte diese Vertonung Goethe widmen, der sie jedoch unkommentiert zurücksenden ließ.
Auch später war das Gedicht häufig Vorlage für verschiedene Vertonungen bis in die heutige Zeit. So erschien etwa eine Version des Gedichts von AchimReichel auf der LP Regenballade (1978). Auch die Neue-Deutsche-Härte Band Rammstein hat eine Adaption namens Dalai Lama zum Erlkönig geschrieben. mehr bei Wikipedia

LEGO Brickfilm gefunden bei YouTube

.
„Der Erlkönig“ beschreibt den nächtlichen Ritt eines Vaters und seinem Kind. Das Kind sieht die Gestalt des Erlkönigs, von dem es sich bedroht fühlt. Der Vater versucht, seinen Sohn zu beruhigen und den Visionen des Kindes natürliche Erklärungen zu geben, wie Nebel, das Rascheln der Blätter oder den Schimmer der Bäume. Das Kind wird jedoch immer unruhiger; es fühlt sich immer mehr von den gespenstischen Gestalten bedroht. mehr bei Wikipedia

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –

„Du liebes Kind, komm geh’ mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind,
In dürren Blättern säuselt der Wind. –

„Willst feiner Knabe du mit mir geh’n?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –

„Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!“
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an,
Erlkönig hat mir ein Leids getan. –

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
In seinen Armen das Kind war tot.

 Johann Wolfgang von Goethe 

28. August 1749 in Frankfurt am Main

 † 22. März 1832 in Weimar

Denkmal des Erlkönigs in Jena

07
Aug
08

Homecoming

    VIENNA TENG

歌手

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Homecoming (Walter’s Song)

It’s desert ice outside but this diner has thawed my ears 
Hot coffee in a clean white mug and a smile when the waitress hears 
That I was born in North Carolina 
Not an hour from her home town 
And we used to play the same pizza parlor pinball 

And there’s a glance in time suspended as I wonder how it is 
We’ve been swept up just by circumstance to where the coyote lives 
Where my days are strips of highway 
And she’s wiping tables down 
Holding on and still waiting for that windfall 

But I’ve come home 
Even though I’ve never had so far to go 
I’ve come home 

I pay the check and leave the change from a crumpled ten-dollar bill 
Head across the street where VACANCY is burning in neon still 
Well the night eats up my body heat 
And there’s no sign of another 
And I find myself slipping down into that black 

But things are good I’ve got a lot of followers of my faith 
I’ve got a whole congregation living in my head these days 
And I’m preaching from the pulpit 
To cries of „Amen brother“ 
Closing my eyes to feel the warmth come back 

And I’ve come home 
Even though I swear I’ve never been so alone 
I’ve come home 

I just want to be living as I’m dying 
Just like everybody here 
Just want to know my little flicker of time is worthwhile 
And I don’t know where I’m driving to 
But I know I’m getting old 
And there’s a blessing in every moment every mile 

Thin white terry bars of soap and a couple little plastic cups 
Old Gideons Bible in the nightstand drawer saying „Go on open up“ 
Well I’ll kneel down on the carpet here 
Though I never was sure of God 
Think tonight I’ll give Him the benefit of the doubt 

I switch off the lights and imagine that waitress outlined in the bed 
Her hair falling all around me 
I smile and shake my head 
Well we all write our own endings 
And we all have our own scars 
But tonight I think I see what it’s all about 

Because I’ve come home 
I’ve come home

www.songtextemania.com

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21
Jul
08

Von Suchenden inspiriert

„Das Glück ist ein Vogerl“

Diesen geflügelten Satz habe ich in einem meiner ersten Artikel verwendet. Ein Spiel der österreichischen Fußballnationalelf bei der EURO 2008 war der Grund dafür. Die beiden jeweils unter rot/weißen Flaggen spielenden Gastgeberländer waren ja sehr vom Pech verfolgt. : (

Im Suchkatalog von Google ist mein Blog bei der Suche nach diesem tag weit vorne gereiht. Um Besuchern mehr Serviceoptionen zu bieten verwende ich nun das „Such-Widget“.

Alexander von Biczo:
(Melodie: Karl Kratzl, 1852-1904)

Das Glück is a Vogerl

Die Menschen zanken und streiten
viel mehr, als wie notwendig is,
und machen die Welt sich bei Zeiten
zur Höll‘ statt zu an Paradies.
Ein jeder Mensch möchte womöglich
das Gute nur einzig für sich,
von Nächstenlieb‘ reden sie täglich
und lassen sie täglich in Stich.
Doch nützt sie kein Jagen und Hasten,
das Schicksal nimmt immer sein‘ Lauf.
Es zwingt einmal alle zum Rasten,
dann kommen sie endlich darauf:

Das Glück is a Vogerl,
gar liab, aber scheu,
es lasst si schwer fangen,
aber fortg’flogn is glei.
Das Herz is der Käfig,
und schaust net dazua,
so hast du auf amal dann
ka Glück und ka Ruah.

Der Franz kann die Resi gut leiden
und sagt ihr’s in seliger Stund‘,
es schließen mitsammen die beiden
der Liebe geheiligten Bund.
Es kommen die Monde der Rosen,
von ihnen der Liebe geweiht,
mit Jubeln, Lachen und Kosen
vergeht ihre glückliche Zeit.
Doch stiehlt sich ein Zanken das Scherzen,
man sieht voneinander sie zieh’n,
es scheidet das Herz sich vom Herzen,
die Freud‘ ist für immer dahin:

Das Glück is a Vogerl,
gar liab, aber scheu,
es lasst si schwer fangen,
aber fortg’flogn is glei.
Das Herz is der Käfig,
und schaust net dazua,
so hast du auf amal dann
ka Glück und ka Ruah.

Mit Reichtum gesegnet ist einer,
der fährt in Karossen umher.
So leichtfertig ist er wie keiner,
die Arbeit, die kennt er nicht mehr.
Er will nur genießen das Leben,
wirft’s Geld wie beim Fenster hinaus,
mit jeder Art Luxus umgeben,
so lebt er in Saus und in Braus.
Doch sieht er das Schicksal sich wenden,
im Alter verfolgt ihn die Not,
jetzt muß er, mit fleißigen Händen,
verdienen das tägliche Brot.

Das Glück is a Vogerl,
gar liab, aber scheu,
es lasst si schwer fangen,
aber fortg’flogn is glei.
Das Herz is der Käfig,
und schaust net dazua,
so hast du auf amal dann
ka Glück und ka Ruah.

gefunden bei: myweb.dal.ca/waue




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